Corona-Agenda

Startdatum: 28.03.2020 - Enddatum: 26.04.2020

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Keine Staatshilfe für den Flugverkehr ohne Klimaziele!

Hundertausende leiden unter der Coronakrise und der Bundesrat priorisiert den Flugverkehr. Dabei wird die wirtschaftliche Bedeutung der Luftfahrt massiv überschätzt und Klimaziele vernachlässigt. Deshalb fordert umverkehR, allfällige Staatshilfen an klare Reduktionsziele für den Flugverkehr zu knüpfen und die Verlagerung auf den klimafreundlicheren Bahnverkehr zu fördern.

Folgende Bedingungen müssen für Staatsgelder erfüllt werden:
 
1. Konkretes Reduktionsziel für den Flugverkehr auf ein mit den Klimazielen kompatibles Niveau.
2. Verlagerung von Kurzstreckenflügen bis 1‘500 km auf den klimafreundlicheren Zug.
3. Einführung einer Flugticketabgabe von mind. 380 Franken pro emittierter Tonne CO2e.
4. Ausbaustopp aller Schweizer Flughäfen.
5. Umschulung von Angestellten aus der Luftverkehrsbranche in neue, weniger klimaschädliche Berufe.
6. Beschaffung neuer Nachtzüge und Vorantreiben eines europäischen Nachtzugnetzes.
 

 

Eine Petition von: UmverkehR

Osterappell zur Evakuierung der griechischen Camps

Wir rufen den Bundesrat und das Parlament eindringlich dazu auf, möglichst viele Geflüchtete aus der Ägäis in die Schweiz zu holen. Als Dublin-Staat trägt die Schweiz eine Mitverantwortung für die humanitäre Katastrophe auf den griechischen Inseln. Sie hat die nötigen Kapazitäten und finanziellen Mittel, um einen wichtigen Beitrag an die Evakuierung zu leisten. Angesichts der fortschreitenden Corona-Pandemie drängt die Zeit dazu. 
 

Auf den griechischen Inseln in der Ägäis ereignet sich vor unseren Augen eine stille Katastrophe. Mehrere zehntausend Geflüchtete aus Kriegs- und Konfliktgebieten sind dort gestrandet, ohne dass sie Schutz erhalten würden. Die medizinische Versorgung ist nicht gewährleistet und selbst das Recht auf ein Asylgesuch wurde zeitweise ausgesetzt. Besonders dramatisch ist die Situation im Camp Moria auf der Insel Lesbos, wie die Hilfswerke vor Ort berichten. 

Den Menschen von Moria werden elementare Grundbedürfnisse wie Hygiene und Ernährung vorenthalten. Auf mehr als tausend Personen kommt ein Wasserhahn. Für die Verteilung von Essen müssen sie stundenlang anstehen, oft ist es ungeniessbar. Die Geflüchteten, mehrheitlich Frauen und Kinder, haben keine sichere Unterkunft. Die meisten leben in kleinen Zelten und selbstgebauten Hütten. Unter diesen Umständen ist es nicht möglich, Weisungen zur Eindämmung des Coronavirus einzuhalten, wie sie etwa das Bundesamt für Gesundheit in der Schweiz ausgegeben hat. Bei einem Covid-19-Ausbruch droht eine Katastrophe mit vielen Toten.

Die unmenschliche Situation auf den griechischen Inseln ist eine Folge der europäischen Flüchtlingspolitik. Die Schweiz hat das Abkommen von Dublin mitunterzeichnet und jahrelang davon profitiert. Nach diesem Abkommen können Menschen nur in dem europäischen Land ein Asylgesuch stellen, in dem sie zuerst ankommen, beispielsweise in Griechenland. Jeder Dublin-Staat kann aber auch immer von sich aus auf Asylgesuche eintreten. Diese Möglichkeit muss die Schweiz jetzt nutzen.

Die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz befindet sich auf einem historischen Tief. Unser Staat verfügt über die finanziellen Mittel, die räumlichen Kapazitäten und die personellen Ressourcen, um viele Geflüchtete aufzunehmen und sie hier zu betreuen. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die finanzielle Unterstützung Griechenlands die Situation für die Geflüchteten nur wenig verbessert hat. Es bleibt nur noch die Evakuierung. Die Schweiz hat in den letzten Tagen mit der grössten Rückholaktion ihrer Geschichte gezeigt, dass Evakuierungen möglich sind. Was für die Menschen mit Schweizer Pass gilt, das muss auch für die Verletzlichsten möglich sein. So steht es in der Präambel unserer Verfassung. 

Einige europäische Staaten haben bereits zugesagt, Geflüchtete aus Lesbos aufzunehmen. Wir fordern den Bundesrat auf, sich mit einem klaren und mutigen Signal anzuschliessen. Die Genfer Flüchtlingskonvention und die Menschenrechte für alle behalten auch jetzt ihre Gültigkeit. Die öffentliche Schweiz ist stolz auf ihre humanitäre Tradition. Diese Tradition lebt aber nur dann fort, wenn sie in Krisenzeiten erneuert wird. Es gibt Zeiten, in denen schöne Ansprachen gehalten werden können. Und es gibt Zeiten, in denen gehandelt werden muss. 

Die Ostertage 2020 sind eine solche Zeit.

Petition von: osterappell_solidaritaetsuser

An: Le Conseil suisse de la science

Les archives Gosteli sur l’histoire du mouvement féministe suisse doivent continuer à exister !

Deutsche Version 🇩🇪: https://act.campax.org/p/gosteli-archiv-zur-geschichte-der-schweizerischen-frauenbewegung

La fondation Gosteli archive depuis 1982 des sources importantes pour l’histoire des femmes. Elle rassemble des documents d’archives provenant d’organisations et associations féminines, et de femmes qui ont eu une influence significative sur la politique, l’économie, l’éducation, la culture, la société et la famille en Suisse. À ce jour, les archives Gosteli comprennent plus de 400 fonds. En outre, la Fondation Gosteli a constitué une bibliothèque historique abritant une grande collection de brochures et rend accessible en ligne les inventaires des fonds.

Les archives Gosteli sont devenu un lieu central de documentation et de recherche sur l’histoire des femmes et du genre en Suisse. Un grand nombre de thèses en histoire, de recherches en études genre et de biographies sont basées sur les sources de la fondation Gosteli. Beaucoup de ces livres ont suscité un grand intérêt social et scientifique. De nombreuses étudiantes et étudiants de toutes les universités suisses utilisent ces archives pour leurs travaux.

C’est en grande partie grâce à Marthe Gosteli (1917-2017) que ces recherches ont été rendues possibles. Elle a non seulement fondé ces archives mais aussi assuré substantiellement leur financement. La fondation ne peut toutefois plus assumer qu’à court terme le financement des archives. Le Conseil suisse de la science examine actuellement si et comment la Confédération doit contribuer au financement des archives dans le cadre du Message FRI 2021-24. La décision sera ensuite prise par le Département fédéral de l’économie, de la formation et de la recherche (DEFR).

En tant que chercheuses et chercheurs, personnes intéressées par l’histoire des femmes et du genre et par les études genre, nous demandons à la Confédération d’assurer le financement et le développement des archives sur l’histoire du mouvement des femmes en Suisse, et de permettre leur maintien à leur emplacement à Worblaufen.

1. Les archives, la bibliothèque et les inventaires numériques des fonds mis à disposition constituent le fondement de futures recherches sur l’histoire des femmes suisses. Les archives Gosteli comprennent des fonds qui ne sont pas accessibles dans d’autres archives. Elles sont ainsi essentielles et, en termes de politique démocratique, indispensables pour la recherche sur l’histoire des femmes en Suisse.

2. Les archives doivent rester à Worblaufen. Le lieu est symbolique de la longue exclusion des femmes suisses des institutions étatiques. Ecartées des archives officielles, les femmes elles-mêmes ont pris en main cette tâche. Les archives Gosteli sont donc un symbole de l’histoire spécifique des femmes en Suisse. En outre, la conservation de la fondation et des archives sur le site actuel garantit que les précieuses collections seront intégralement préservées et accessibles aux chercheurs et chercheuses à tout moment. Enfin, les locaux de la Fondation Gosteli offrent une opportunité unique de mise en réseau et d’échange entre chercheuses et chercheurs.

https://act.campax.org/petitions/les-archives-gosteli-sur-l-histoire-du-mouvement-feministe-suisse-doivent-continuer-a-exister

Les signataires :
Dr Fabienne Amlinger, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung, Université de Berne
Dr Francesca Falk, Département d’Histoire, Université de Berne
Dr Sonja Matter, Département d’Histoire, Université de Berne
Dr Pauline Milani, Département d’Histoire contemporaine, Université de Fribourg
Dr Tanja Rietmann, Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung, Université de Berne

Une petition Campax de Sonja Matter

Petition:

Blumen und Pflanzen gehören zur Grundversorgung

Warum ist das wichtig?

Über die psychischen Blessuren, welche die Corona Krise mit sich bringt wird noch nicht viel geschrieben. Diese Sache ist nicht zu unterschätzen. Gehen wir diese doch mit einfachen, effizienten Mitteln an.
Schweizer Blumen sind am blühen und die Menschen schreien nach Blumen. In den schwierigen Zeiten, hilft ein Strauss ein Stück Freiheit und Natur in die Wohnungen zu holen. Die Farbenpracht, der Duft der einheimischen Blumen erhellen das Gemüt und Ängste können schwinden. Jeder Blumenstrauss, ob gross oder klein, macht Freude. Leute bleiben eher zuhause, wenn sie sich in ihren Wänden wohlfühlen.

Blumen können nicht blühen ohne die Wärme der Sonne. Menschen können nicht Mensch sein ohne die Farben der Blumen.

https://tinyurl.com/up3xzxz

Diese Petition wurde von Stefan Isler gestartet.

Petition:

Der Bundesrat soll Saatgut und Setzlinge als lebensnotwendige Güter betrachten.

Sehr geehrte Frau Bundespräsidentin (version française: http://chng.it/JfPg4wLjyg )

In dieser schweren Krisenzeit sollte der Handel von Saatgut, Pflanzen und Setzlingen genauso wie jener von Lebensmitteln, Arzneimitteln oder anderen lebensnotwendigen Gütern gewährleistet sein. Dies natürlich unter strenger Einhaltung der Schutzmassnahmen gegen den Covid-19.

Bei der Bewilligung des Verkaufs von lebensnotwendigen Gütern, wurden Saatgut und Setzlinge vergessen. Diese sind jedoch für Hobbygärtnerinnen und –gärtner von erster Bedeutung und sie könnten in den nächsten Monaten in wichtigem Masse an der Versorgung der Bevölkerung beitragen. Wir dürfen hier daran erinnern, dass die Schweiz zur Deckung ihrer Bedürfnisse weitgehend auf die Einfuhr ausländischer Lebensmittel angewiesen ist.

Seit Monaten haben Schweizer Unternehmer im Fachhandel auf hunderten von Hektaren Setzlinge vorbereitet, die in diesen Tagen gepflanzt werden sollten. Das Verkaufsverbot in den entsprechenden Geschäften wird eine masslose Verschwendung verursachen.

Der Zugang zu Saatgut und Setzlingen soll in der Schweiz, wie in allen anderen Ländern, ein Grundrecht sein!

Ferner bitten wir Sie, in dieser Krisenzeit die Bevölkerung dazu anzuregen, sofern die Möglichkeit besteht, die Arbeit in den Gärten weiter zu führen oder wieder aufzunehmen. Die Ausgangssperre wäre zum Beispiel gerade die gute Gelegenheit für Kinder und ihre Eltern, die alten und wichtigen Praktiken zu reaktivieren. Ohne einen neuen Wahlen-Plan ins Leben zu rufen, wäre es gut, wenn unsere Behörden die Grundbesitzer und Gemeinden dazu ermuntern würden, den Familien für den Gartenbau geeignete ungebrauchte Flächen zur Verfügung zu stellen.

Mehrere Personen haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass neben Setzlingen und Topfpflanzen auch Millionen von einheimischen Schnittblumen  massiv weggeworfen werden. Könnten in dieser düsteren Zeit nicht auch Blumen als mental lebensnotwendige Güter betrachtet werden?

https://tinyurl.com/srl5t2e

Diese Petition wurde von Laurent Debrot auf change.org gestartet.

Applaus reicht nicht.

Petition* für ein kantonales Massnahmenpaket für Pflege, Betreuung, Schule, Soziales und KITA

Der Einsatz von vielen Beschäftigten in der ausserordentlichen Lage von Covid-19 zeigt eindrücklich, wie wichtig diese Arbeit Tag für Tag für unsere Gesellschaft ist. Dankbar zeigt die Bevölkerung mit Applaus, dass dieser Einsatz honoriert wird. Leider sieht die finanzielle Entschädigung der meisten Beschäftigten in den Bereichen Pflege, Betreuung, Schule, Soziales, Kleinkinderbetreuung (KITA) etc. alles andere als rosig aus. Die Löhne sind angesichts der Ausbildungen und des Einsatzes zu gering.

Die Arbeitsbedingungen in diesen systemrelevanten Bereichen – mehrheitlich sind es Frauen – müssen dringend verbessert werden.

➡️ https://gruenebern.ch/petition-applaus-reicht-nicht

  • Wir fordern vom Regierungsrat und vom Grossen Rat des Kantons Bern, dass neben der schon beschlossenen notwendigen Unterstützung des Gesundheitswesens, der wirtschaftlichen Hilfe für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und der Selbstständigen dringend zusätzlich ein Massnahmenpaket für die Verbesserung der sozialen Infrastrukturen beschlossen wird.
  • Wir fordern vom Regierungsrat und vom Grossen Rat des Kantons Bern, dass raschestmöglich die Löhne und Arbeitsbedingungen der vom Kanton Bern direkt Angestellten oder indirekt subventionierten Bereiche in der Pflege, Betreuung, Schule, im Sozialbereich und in den KITAs deutlich verbessert werden.

Der Kanton Bern hat am 31. März 2020 kommuniziert, dass die Staatsrechnung 2019 mit einem Überschuss von 265 Millionen Franken abschliesst. Die finanziellen Mittel sind vorhanden.

Jetzt braucht es mehr als Applaus, nämlich konkrete Taten für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Anerkennung der Beschäftigten in den Bereichen Pflege, Betreuung, Schule, Soziales und KITA!

Faire Löhne und Arbeitsverhältnisse für die Beschäftigten in den Spitälern, in der Pflege und Betreuung, Lehrerinnen und Lehrer und Mitarbeitende in den KITAs! #ApplausReichtNicht

*Eine Petition der Grünen des Kantons Bern

Globaler Waffenstillstand

der UN-Generalsekretär hat soeben zu einem globalen Waffenstillstand aufgerufen. Unterstützen wir diesen dringenden Appell mit einem Klick — und teilen ihn überall:
 
 

Unsere Welt steht vor einem gemeinsamen Feind: COVID-19. Das Virus macht keinen Unterschied zwischen Nationalität oder ethnischer Zugehörigkeit, Gruppierung oder Glauben. Es greift alle an, unerbittlich.

Währenddessen wüten bewaffnete Konflikte auf der ganzen Welt.

Die Schwächsten – Frauen und Kinder, Menschen mit Behinderungen, Marginalisierte und Vertriebene – zahlen den höchsten Preis. Sie sind auch am stärksten gefährdet, verheerende Verluste durch COVID-19 zu erleiden.

Wir dürfen nicht vergessen, dass in den vom Krieg verwüsteten Ländern die Gesundheitssysteme zusammengebrochen sind.

Die ohnehin schon wenigen Gesundheitsfachkräfte sind häufig betroffen. Flüchtlinge und andere durch gewaltsame Konflikte vertriebene Personen sind doppelt gefährdet. Die Wut des Virus veranschaulicht den Irrsinn des Krieges.

Deshalb rufe ich heute zu einem sofortigen globalen Waffenstillstand in allen Teilen der Welt auf.

– UN-Generalsekretär
António Guterres

Stoppt Primatenversuche!

Während des Coronavirus aktiv sein!

Aufgrund des neuen Coronavirus sagen wir unsere Demos ab. Damit wir trotzdem aktiv sein können verschieben wir unsere Proteste auf den Onlinebereich. Telefonisch und via Internet demonstrieren wir gegen die Primatenversuche in Zürich und alle anderen Tierversuche.

Die Aktion beginnt diesen 3. und 4. April, danach jeden Freitag und Samstag!

> Alle Infos zu diesem und allen anderen Aktionen aufbit.ly/Mitprotestieren

LSCV – Schweizer Liga gegen Tierversuche und für die Rechte des Tieres

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Helft auch solidarisch in eurer Nachbarschaft Personen die zu den Risikogruppen gehören oder für die Aufrechterhaltung der Gesundheits- und Grundversorgung arbeiten:

> https://solidarity-now.ch/
> http://hilf-jetzt.ch/
> http://corona-work.ch/

Petition von Rolf und Wibeke: an den Bundesrat
Corona-Gewinne für die Solidarität
Aus dem Gedanken heraus, dass wir es einerseits gut und notwendig finden, dass viele Betriebe ihre wirtschaftliche Tätigkeit trotz Corona-Krise weiterhin ausführen können, wir es jedoch als ungerecht empfinden, dass diese Betriebe während dieser Zeit nach wie vor ihre Gewinne in ihre eigenen Taschen erwirtschaften können, während andere Betriebe ihre Tätigkeit stilllegen mussten und somit keine Gewinne oder sogar grosse Verluste verzeichnen müssen und ihre Existenz in Gefahr ist – aus diesem Gedanken heraus haben wir folgende Petition erstellt:

Corona-Gewinne für die Solidarität

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du Dir einen Moment Zeit nimmst und Deinen Namen zur Petition hinzufügst, weil: Während der Corona-Krise gibt es viele Unternehmen, die ihren Betrieb / ihr Geschäft nicht mehr aufrechterhalten können oder dürfen. Frisöre, Restaurants, alle Geschäfte, die keine Lebensmittel verkaufen, etc. haben keine andere Wahl als ihre Läden dicht zu machen. Die fixen Kosten laufen aber weiter. Gleichzeitig gibt es Betriebe, die trotz Corona weiter wirtschaften können / dürfen. Einige davon durchleben sogar – dank Corona und dank den Ausfällen der Konkurrenz – eine sehr profitable Zeit. Geschäfte im Ort sind geschlossen, umso mehr werden die Bedürfnisse über Webshops gestillt. Der Wettbewerb fällt wegen Corona in ein Ungleichgewicht. Wenn wir es schaffen, das wirtschaftliche Streben nach Gewinn während der Krisenzeit zu pausieren, so können mehr Mittel in die Rettung des gesamten Spektrums unserer wirtschaftlichen Tätigkeiten fliessen. Nur so verhindern wir, dass sich während der Krisenzeit einzelne bereichern, während andere ihre Existenz verlieren. Nur wenn die Gesellschaft als Ganzes die Corona-Krise – zwar ohne Gewinne – aber mit minimalen Verlusten meistern kann, wird sich der Wohlstand unserer Gesellschaft schneller wieder erholen können. Es ist wichtig, dass in solchen Zeiten nicht der Staat alleine alle Verluste übernehmen soll, während alle Gewinne in die Privatwirtschaft fliessen. 

 
Hier der Link zur Petition:
 
Veränderungen passieren jeden Tag, wenn Menschen wie Du und ich zusammen kommen und für etwas kämpfen an das wir glauben. Miteinander können wir ganz viele Menschen erreichen und damit mithelfen, dass sich bei diesem wichtigen Thema wirklich etwas ändert. Nachdem Du die Petition unterzeichnet hast, nimm Dir bitte einen Moment Zeit, um sie mit anderen zu teilen. Es ist ganz einfach – leite einfach diese E-Mail weiter. Danke!
 
Vielen Dank und herzliche Grüsse
Rolf & Wibeke
Petition gegen Zwangslager

Nachdem China das Corona-Virus scheinbar unter Kontrolle bekommen hat, präsentiert sich die chinesische Regierung als makellosen Retter in der Not und preist ihr diktatorisches Regierungsmodell. Die Corona-Krise verdeckt aber dessen wahres Gesicht: Eins bis drei Millionen Uigur*innen werden heute in Zwangslagern festgehalten, zehntausende zur Arbeit in Zulieferer-Fabriken europäischer Marken gezwungen. Damit sich die Schweiz nicht zur Komplizin dieses unmenschlichen Systems macht, muss sie das Freihandelsabkommen mit China neu verhandeln: Unterzeichne jetzt die Petition! #NoComplicity

«Im Lager gab es Menschen im Alter von 13 bis 80 Jahren. Wir haben in Angst gelebt. Wir wussten nicht, wann wir sterben.» (1) Das ist die Realität für eins bis drei Millionen Uigur*innen – eine ethnische Minderheit in China -, welche in der chinesischen Provinz Xinjiang in Zwangslagern interniert sind. Es gibt Berichte von Folter, Gruppenvergewaltigungen, Zwangssterilisationen, Hunger und unhaltbaren hygienischen Zuständen. Die neuesten Recherchen zeigen zudem, dass rund 80’000 Uigur*innen aus den Zwangslagern in andere Teile Chinas gebracht wurden, wo sie für Zulieferer internationaler Firmen wie Microsoft, Samsung oder H&M arbeiten müssen. (2)

Die Schweiz hat ein Freihandelsabkommen mit China. Dieses enthält zu wenig griffige Vereinbarungen, um zu verhindern, dass Produkte aus Zwangsarbeit auf den Schweizer Markt gelangen und sogar noch von Zollvergünstigungen profitieren. Angesichts der Menschenrechtsverletzungen durch China, die wohl zu den schwersten unserer Zeit gehören, darf die Schweiz nicht «business as usual» mit China betreiben. Der Uigurische Verein Schweiz, die Gesellschaft für bedrohte Völker und Campax fordern den Bundesrat daher dazu auf, das Abkommen neu auszuhandeln und wirkungsvolle Menschenrechtsklauseln zu integrieren. #NoComplicity!

Mit einer Neuverhandlung des Freihandelsabkommens würde die Schweiz international ein klares Zeichen setzen. Das ist unsere Chance, wirkungsvoll Druck auf China auszuüben. Um den Bundesrat davon zu überzeugen, diesen Schritt zu gehen, brauchen wir die Unterschrift von jeder und jedem von uns.

Petition: https://tinyurl.com/wmjmqar

(1) Zitat von Omir Benkali, in: SRF 10vor10, «Das dramatische Schicksal ethnischer Minderheiten in China», 3.6.2019.
(2) Australian Strategic Policy Institute, «Uighurs for sale», 1.3.2020.

Solidarität in der Coronakrise

Angesichts der Coronakrise beschliesst der Bund in Rekordzeit tiefgreifende Massnahmen. Gleichzeitig werden wichtige klimapolitische Geschäfte verschoben; allen voran das CO2-Gesetz und die Gletscher-Initiative.

Auch wenn die Coronakrise Priorität hat und momentan die Klimapolitik überschattet – die Arbeit der Klima-Allianz Schweiz geht weiter: 

Zurzeit engagieren sich viele der Klima-Allianz-Mitglieder massgebend und solidarisch um einerseits den gravierenden Auswirkungen der Coronakrise entgegenzuwirken, und andererseits um die Weichen hin zu einer klimaverträglichen und -gerechten Gesellschaft nach der Coronakrise zu stellen. Auf ihrer Webseite haben sie die Corona-Solidaritäts-Aktivitäten verschiedener Mitgliederorganisationen zusammengestellt. 

Die Klima-Allianz bleibt ebenso an der Lösung der Klimakrise dran: ihre Mitglieder bereiten sich auf einen allfälligen Abstimmungskampf zum CO2-Gesetz vor. Zudem sind verschiedene Aktivitäten und Kampagnen ihrer Mitgliederorganisationen in Vorbereitung oder bereits angelaufen.

Zum Beispiel fordert Greenpeace Schweiz mit einer Petition (siehe weiter unten) Bund und Kantone dazu auf, die langfristigen Massnahmen zur Stützung der Schweizer Wirtschaft dafür zu nutzen, unsere Wirtschaft klimafreundlich und krisenresistenter auszurichten. Mit den Hilfsgeldern können die Corona- und die Klimakrise im Gleichen angegangen werden

CitizenLove macht Helfen einfacher!

Guten Tag

Vor zehn Tagen erzählte mir meine Freundin von unserer Nachbarin Eva im dritten Stock. Ich hatte sie oft gesehen aber wir kannten uns nicht. Weil sie zu einer Corona-Risikogruppe gehört, geht Eva nicht einkaufen. Mittlerweile erledigen wir das für Eva. Bevor wir einkaufen gehen, rufen wir sie an, danach stellen wir den Einkauf vor ihre Türe. Aber leider gibt es noch viel zu viele die Hilfe bedürfen und alleine sind. Nicht nur beim Einkauf. Die Coronavirus-Krise hat den Lebensalltag, das Verhalten und die Lebensperspektive vieler, vor allem älterer Menschen, tief gehend verändert. Wenn wir dem nicht jetzt entgegen treten, wird es während der Krise schlimmer: Es wird mehr Betroffene geben. Die Isolation wird auf Kosten der psychischen Gesundheit gehen.

Jetzt geht es darum, dass die Hilfe da ankommt, wo sie nötig ist. Gerade älteren Menschen sind Apps oder Facebook oft fremd. Und auch hilfsbereite Freiwillige in den grossen Facebook-Gruppen verlieren den Überblick. Deshalb haben Manuel, Baran, Koppany und Mike das Projekt CitizenLove ins Leben gerufen. Das Team hat in ihrer Freizeit eine Plattform aus dem Boden gestampft, mit der sich Hilfesuchende und Hilfeleistende schnell und einfach finden: Kein Registrieren und keine App, die man erst runterladen muss. Hilfsanfragen werden nach Ort gefiltert veröffentlicht und per E-Mail an Helfer in der Umgebung geteilt, die sich für Benachrichtigungen angemeldet haben.

Campax hat die Entwicklung von CitizenLove mit Rat und Tat und finanzieller Unterstützung begleitet und beschleunigt. Doch das ist nur ein Anfang:

Damit gerade auch ältere Menschen erreicht werden, die kein Internet nutzen, aber am hilfsbedürftigsten sind, soll CitizenLove in den nächsten Tagen weiterentwickelt werden. Hilfe-Anfragen sind danach auch über SMS möglich. Um das rasch zu stemmen, müssen wir CHF 5’000.- zusammenkriegen. So können wir neben der freiwilligen Arbeit für diese kurze Zeit zusätzliche Entwickler ins Boot holen. Wenn alles fertig ist, müssen wir die Werbetrommel in lokalen Zeitungen, Radiosendern und auf den sozialen Medien schlagen. Das kostet nochmal CHF 10’000. Bitte spende jetzt, damit auch diejenigen die kein Internet nutzen, von CitizenLove hören und Hilfe bekommen können. 10 Franken sind schon eine grosse Hilfe.     Urs von Campax

https://tinyurl.com/ssscqem

Bedingungsloses Grundeinkommen

Bedingungsloses Grundeinkommen für die Schweiz für die nächsten 6 Monate

Das Coronavirus (Covid-19) zwingt zu aussergewöhnlichen Massnahmen welche auch aussergewöhnliche Lösungen erfordern.

Mit dem bedingungslosen Grund–einkommen für die Schweiz für die nächsten 6 Monate erhalten auch MitbürgerInnen eine Unterstützung welche nicht durch Kurzarbeits–entschädigung oder andere Hilfspakete unterstützt werden.

http://chng.it/D9wXkCV4fM

Die Flugzeuge stehen am Boden. Um ein Grounding abzuwenden, fordern Swiss & Co. staatliche Unterstützung.

Doch statt in klimaschädliche Fluggesell-schaften, sollte die Corona-Hilfe in den Umbau hin zu einer nachhaltigen und solidarischen Wirtschaft investiert werden. Fordere jetzt den Bundesrat dazu auf, keine Steuergelder in die Flugbranche zu investieren!

https://tinyurl.com/wg9sozv

Pétition pour préserver les droits et la santé de celles et ceux qui nous soignent

Le Conseil fédéral a décidé par Ordonnance de suspendre avec effet immédiat le 21 mars 2020 des dispositions fondamentales de la Loi sur le travail dans les hôpitaux en charge des patients COVID-19. Cela signifie que le personnel hospitalier n’est plus protégé par la loi qui limite la durée du travail et qui garantit des temps de repos, alors que les dispositions en vigueur autorisaient déjà des semaines de 60 heures !

Si depuis plusieurs jours déjà, des applaudissements surgissent de nos fenêtres à 21 h00, c’est que nous savons toutes et tous à quel point l’ensemble du personnel hospitalier, en majorité des femmes, se dévoue pour nous, au risque et péril de sa propre vie. Nous devons aussi prendre soin de leur santé physique et mentale.

Préserver la santé du personnel hospitalier, c’est préserver nos chances d’être soigné-e-s dans des conditions aussi bonnes que possible. C’est une question de respect !

En conséquence, nous demandons au Conseil fédéral de maintenir le personnel hospitalier dans le cadre de la Loi sur le travail sans aucune exception.

Signez et faites signer massivement la pétition lancée par le SSP :

http://chng.it/vpt9x6P7Zd

Covid-Milliarden klimafreundlich einsetzen!

Wir fordern von Bund und Kantonen, die langfristigen Massnahmen zur Stützung der Schweizer Wirtschaft dafür zu nutzen, um unsere Wirtschaft klimafreundlich und krisenresistenter auszurichten. Wir brauchen jetzt einen Schweizer Green New Deal! #CovidMilliarden4Climate

Die Corona-Krise trifft die Schweizer Wirtschaft und unzählige Einzelpersonen hart. Zurecht werden nun auf allen politischen Ebenen Massnahmen geplant, um die betroffenen Menschen, Unternehmen und Branchen vor Konkursen zu schützen. Doch längst wird auch über Konjunkturprogramme und langfristige Stützmassnahmen für die Wirtschaft gesprochen. Und genau hier fordern wir, dass diese Massnahmen für die Förderung einer sozial gerechten und klimatauglichen Wirtschaft genutzt werden.

Wir fordern von Bund und den Kantonen:  

  1. Investitionen in die Energiewende: Jetzt müssen wir die Solarwirtschaft und die Effizienzbranche stärken und dafür sorgen, dass hier neue dauerhafte Arbeitsplätze entstehen.  
  2. Regeln für einen klimafreundlichen Finanzsektor: Die Gelder, die über den Schweizer Finanzplatz globale Aktivitäten finanzieren, haben einen massiven Einfluss auf das Klima. Für die staatliche Stützung von Bankkrediten und auch für die Reinvestition des Kapitals, welches zur Zeit aus den Märkten abgezogen wird, brauchen wir Regeln, damit die Kredite und Investitionen in eine klimaneutrale Wirtschaft fliessen.
  3. Die Förderung des Umbaus der Landwirtschaft. Eine von Futtermittelimporten unabhängige und biologische Landwirtschaft ist nicht nur umwelt- und tierfreundlicher, sondern auch krisenresistenter. 
  4. Keine Unterstützung für klimaschädigende Unternehmen, es sei denn, diese erfüllen Auflagen zur Reduktion der Emissionen auf netto Null bis 2030.

Um weitere tiefgreifende Krisen in Zukunft möglichst zu vermeiden, müssen wir die Klimaerhitzung und die Biodiversitätskrise in den Griff bekommen. Die nun zu tätigenden Investitionen können langfristig bedeutende Verbesserungen für das tägliche Leben, die Arbeitsplätze und die Einkommen der Schweizerinnen und Schweizer bewirken. Gerade jetzt sollten wir dafür Sorge tragen, dass die ökologischen und sozialen Unterstützungssysteme, auf die wir uns in Krisenzeiten verlassen können, nicht nur geschützt, sondern auch verbessert werden.

https://tinyurl.com/w684f4p

An: Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga

Corona-Soforthilfe für alle Selbständigen – und diesmal wirklich für alle!

https://tinyurl.com/wxskvye

https://tinyurl.com/vrqqm7j (français)

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