Points de mire Urbanisme

Quartier Nouveau statt Agglolac – Utopie als Notwendigkeit

Die BielerInnen glauben den «Grösser – Besser – Neuer» Versprechungen ihrer Stadtoberen nicht mehr. Das Millionen-Beton-Grab Tissot-Arena oder der sistierte Westast zeigen es. Und die nächste unsichere Grossbaustelle folgt mit Agglolac bereits. Wird der Investoren-Traum realisiert oder geht die Planerei um das Expo.02 Gelände von vorne los? Mit Quartier Nouveau wird ein dritter Weg skizziert, der die Stärken von Biel nutzt, Innovation und Interdisziplinarität fördert und einen Weg aufzeigt, wie in einer zukunftsweisenden Stadtplanung auch Qualitäten wie Kreativität, Empathie und Anpassungsfähigkeit gelernt und gelebt werden könnten. Nach 20 Jahren Architekturwettbewerben steht Hans Stöcklis Venedig-Vision vor dem Scheitern. Sollte Agglolac entweder in Nidau oder Biel abgelehnt werden, die Chancen dazu sind erheblich, steht die Planergilde vor einem Fiasko. Ein mehrheitsfähiges Nachfolgeprojekt ist auch nicht in Sicht, und Mobimo pocht auf Verträge – oder Millionen aus der leeren Bieler Stadtkasse. Was tun? Rasch ein Alibi-Projekt mit ein paar Beruhigungspillen (Sozialer Wohnungsbau, un

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Urbanisme

Wer kennt Biel wirklich? – Montagsbild Nr. 6

Geschafft, das Rätsel von letzter Woche ist gelöst. Und schon kommt das nächste. Wo sprudelt dieser Wasserfall die Hauswand herab? Und sind die Fenster nun echt oder nicht? Ein Wandbild dieser Grösse ist in Biel eine Rarität. Schön, dass es sich täglich vielen hundert Vorbeifahrenden und Passanten präsentiert.  Teilnahme am Wettbewerb: Wer weiss, an welcher Fassade das fotografierte Wandbild prangt, schickt ein Mail mit dem Stichwort „Montagsbild“ und einer möglichst genauen Lagebeschreibung des Abgebildeten (gerne auch mit Zusatzwissen) bis spätestens am 20. Mai, 20 Uhr, an info@vision2035.ch.  Zu gewinnen gibt es ein Abo der Vision 2035 oder ein Geschenkabo für eine Person nach Wahl.  Auflösung letzter Woche: Das Montagsbild Nr. 5 war eine Knacknuss, die erst in der zweiten Woche geknackt wurde, dann aber gleich von drei Teilnehmenden. Richtig ist, dass die abgebildete Platane an der Ecke Viaduktstrasse/Schüsspromenade steht, schräg gegenüber des Restaurant Écluse. Sie ist einer der prächtigsten Bäume in Biel,

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Perles de Bienne

« Wir sammeln die Vision 2035, weil… »

Das Schweizerische Sozialarchiv sammelt seit Jahren die Vision 2035 in ihrer „für die Schweiz einzigartigen, politisch, gesellschaftlich und kulturell überaus vielseitige Zeitschriftensammlung“. Warum eigentlich? Wo lagern dort unsere Zeitungsausgaben? Und wer interessiert sich dafür? Wir haben nachgefragt bei Susanne Brügger, Leiterin der Abteilung Bibliothek.  Sie bemühen sich aktiv um die Vision 2035, fragen nach, wenn wir mal vergessen, Ihnen unsere aktuelle Ausgabe zu schicken. Warum interessiert Sie unsere Zeitung?  Die Abteilung Bibliothek erwirbt Monographien, wissenschaftliche und graue Zeitschriften (Periodika), Jahresberichte und Non-Books – thematisch fokussiert auf die soziale Frage und ihre Metamorphose sowie auf die Bewegungen, Organisationen und Initiativen, die sich mit sozialen Problemen befassen und befasst haben. In dieses Sammelprofil hinein passt die Zeitschrift «Vision 2035» gut. Sie widmet sich gesellschaftskritischen Themen und gibt alternativem Denken eine Stimme. Sie thematisiert soziale Aspekte und hinterfragt bestehende Verhältnisse und Gesellschaftsstrukturen und versucht die Zukunft sozial(er) zu denken. Daneben ist es interessant,

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Transition

Tauschforum – la première fois in Biel

Am nächsten Samstag 13. April findet im InfoQuartier in Mett das jährliche Tauschforum Schweiz statt – zum ersten Mal in seiner 17-jährigen Geschichte in Deutsch und Französisch. Die Gastgeber heissen nebst  aktiven Tauschkreis-Mitgliedern auch alle willkommen, die interessiert sind „den Auswüchsen des Kapitalismus etwas entgegenzusetzen“, wie Co-Organisator Rainer Rieder sagt. Hier drei Fragen an ihn. Vision 2035: Warum findet das Tauschforum heuer in Biel statt?  Rainer Rieder: Wir wollten nachdem wir bisher nur Deutschschweizer erreichten, mal einen Blick über den Röstigraben werfen, mal schauen, was in der Romandie so in Sachen Tauschkreise läuft. Da hat sich Biel als zweisprachige, lebendige Transition-Town-Stadt angeboten. Einzelne Projekte haben wir nun auch in unser Programm einbezogen, wie time-trade, Terrevision und Repair Café Bienne. Aus Romont im Kanton Fribourg sind Vertreter von VacanSEL dabei, ein sehr interessantes neues Projekt für lokale Ferien ohne Geld. Wer sollte an euren Anlass am 13. April kommen?  Jeder und

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Urbanisme

Wer kennt Biel wirklich? – Montagsbild Nr. 1

Bilderrätsel: Wer kennt diesen Turm? Wo in unserer Stadt ragt er über die Dächer? Wozu gehört er? Schaut man die Treppe an, könnte man meinen, sie führe auf eine Aussichtsplattform. Ist dem so? Auftakt des Montagsbild-Wettbewerbs « Wer kennt Biel wirklich »? Wer die Lösung weiss oder eine Vermutung hat und am Wettbewerb teilnehmen möchte, schickt ein Mail mit dem Stichwort « Montagsbild » und einer möglichst genauen Standortbeschreibung des Abgebildeten sowie allenfalls sonstigem Wissenswerten an info@vision2035.ch. Zu gewinnen gibt es ein Abo der Vision 2035 oder ein Geschenkabo für eine Person nach Wahl. Die Auflösung des Bilderrätsels dieser Woche folgt am nächsten Montag zusammen mit der Bekanntgabe der Gewinnerin / des Gewinners. Viel Spass beim Rätseln und aufmerksam durch Biel Streifen. Teilen:

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